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DVT - Digital Volumen Tomographie |
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DVT ( Digitale-Volumen-Tomographie ): |
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DVT ( Digitale-Volumen-Tomographie ):
Der digitale Volumentomograph besitzt eine um 360 Grad rotierbare Röntgenröhre, der Detektor ist ein Bildverstärker, die Bilderfassung erfolgt mittels CCD-Chips. Bei der Bilderstellung rotieren Röntgenröhre und Bildverstärker um die fixierte Patientenliege. Dabei wird pro Grad ein Einzelschnittbild erstellt und alle 360 Bilder zu einem Rohdatensatz zusammengerechnet. Aus den Axialschichten der primären Rekonstruktion werden, je nach Bedarf, weitere sekundäre Rekonstruktionen errechnet. Bezüglich der Strahlenexposition liegt das DVT zwischen konventioneller Diagnostik und der Computertomographie. Da mit der DVT die Hochkontrastunterschiede zur Darstellung gebracht werden, ergibt sich für die Zahn- Mund- und Kieferheilkunde eine breite Indikationsstellung; so ermöglicht z.B. DVT eine eindeutige Lagebestimmung des Weisheitszahns oder auch eines Implantats zu den anatomischen Nachbarstrukturen. Insbesondere die Lagebeziehung zum N. alveolaris inferior kann vor der Operation eindeutig bestimmt werden. Komplikationen bei Weisheitszahnentfernungen oder bei geplanten Implantationen in diesem Gebiet, die sich aus der anatomischen Ausgangsituation ergeben, können somit durch das bildgebende Verfahren reduziert werden.
Hauptsächlich kommt dieses Röntgenverfahren bei folgender Diagnostik zum Einsatz:
* Planung von Implantaten
* Kiefergelenkerkrankungen
* kompliziert verlagerte Zähne
* Kieferbrüche |
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NEU in unsere Praxis : Als erste Praxis in Nordbayern kann in unsere Praxis ein DVT (Digital Volumen Tomograph) system anbieten!
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Diese Diagnostik ist einem Computer-Tomographen ( CT ) sehr ähnlich, jedoch aufgrund der besseren Aufnahmequalität und der geringeren Strahlenbelastung speziell zur Diagnostik vor chirurgischen Eingriffen im Rahmen der dentalen Implantologie den herkömmlichen bildgebenden Verfahren überlegen. Vor einer geplanten Implantation wird mit Hilfe dieses Verfahrens eine exakte Ermittlung der knöchernen Strukturen des Ober- bzw. Unterkiefers durchgeführt.Die Aufnahme dauert ca 70 Sekunden, die anschließende Auswertung ermöglicht dem Chirurgen eine konkrete Planung der vorgesehenen Implantatversorgung und somit eine genaue Vorhersagbarkeit des Ergebnisses hinsichtlich Umfang und Kosten der Behandlung.
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Freie Sicht auf den Kiefer Digitale Volumen-Tomographie vom 13.03.2007
Wenn ein Weisheitszahn entfernt wird oder Implantate in den Kiefer geschraubt werden müssen, dann kann es während der Operation zu bösen Überraschungen kommen. Vor komplizierten Eingriffen lassen Zahnärzte und Kieferchirurgen deshalb oft Computer-Tomogramme machen. Die sind teuer und die Strahlenbelastung ist vergleichsweise hoch. Mit einer neuen Röntgentechnologie geht es preiswerter und schonend. Trotzdem zeigt die Digitale Volumen-Tomographie alles detailgetreu.
Das Zentrum für Zahnmedizin an der Berliner Charite. Der Digitale Volumen-Tomograph sieht so ähnlich aus wie ein Panorama-Röntgengerät, das herkömmlich zur Rundumaufnahme von Gebiss und Kiefer benutzt wird:
Das ist so ein Aufbiss, und Sie beißen nachher so rein, dass ihre Frontzähne hier so in die Rille gelangen.
Der Oralchirurg Christian Scheifele gibt dem Patienten noch ein paar Hinweise, dann verlässt er den Raum, um die Aufnahme zu machen. 14 Sekunden lang fährt das neuartige Röntgengerät um den Kopf des Patienten.
200 ultrakurze Aufnahmen hat es eben gemacht. Die werden sofort in den Computer übertragen. Der beginnt zu rechnen. Aus den Einzelbildern der Rundfahrt konstruiert er sich eine umfassende Ansicht. Das dauert sieben Minuten lang. Dann ist das Ergebnis auf dem Monitor zu sehen. Zunächst eine Panoramaaufnahme. Mit allen Details. Auf die Abschnitte, die den Arzt besonders interessieren, kann er per Mouse-Klick ein Fenster ziehen:
So, und dann gucken wir uns das mal an und können das hier ein bisschen vergrößern, Unterkiefer, Frontzahnbereich, da ist eine Wurzelspitzenresektion gemacht worden, und da ist jetzt eine Knochenentzündung drin, und wir fangen mal mit dem Zahn hier an, das ist der Zahn 3.1, und dann sehen Sie hier schon den Querschnitt und auch dieses Loch, was bei der Resektion bzw. durch die Knochenresektion entstanden ist.
Als nächstes schaltet Scheifele in den 3D-Modus, um sich die verdächtige Stelle räumlich und von allen Seiten anzuschauen. Schließlich wählt er auch noch eine Fahrt quer durch Zahn und Knochen. Jetzt sind einzelne Scheibchen des Querschnitts zu sehen, wie bei einer Computertomographie. Diese Schnittbilder ermöglichen eine genaue Orientierung: Wo verlaufen die Nerven und wie ist der Zustand des Knochens um den Zahn herum. Wichtige Informationen für eine Operationsplanung. Auch, wenn beispielsweise Tumoren entfernt werden sollen oder Weisheitszähne, die schwer zugänglich sind. Knapp die Hälfte aller Aufnahmen am Zahnmedizinischen Zentrum der Charité dient jedoch dazu, Implantationen vorzubereiten. Zunächst muss festgestellt werden, ob der Kieferknochen überhaupt stabil genug ist, um ein Implantat zu halten:
Wir schneiden hier quer zum Kieferkamm. Deswegen sehen wir hier das Knochenangebot. Und wenn wir es wollten, könnten wir jetzt gleich aus der Implantatdatenbank ein Implantat nehmen, für diese Stelle, passende Größe, etwa dieser Länge, und hätten das Implantat, was wir hier dann einsetzen können, und man sieht das eben in allen Ansichten, wie dieses Implantat aussehen würde, und ich kann das da drin auch, wenn ich will, drehen und bewegen, das heißt also, ich kann den Winkel anpassen, so wie hier zum Beispiel.
Die Digitalen Volumen-Tomogramme werden sich rasch verbreiten und in den kieferchirurgischen Praxen vor allem zur Vorbereitung von Zahn-Implantationen dienen, prognostiziert Scheifele. Weil die neuen Geräte dank einer anderen Technologie mit einem Bruchteil der Strahlendosis von Computer-Tomographen auskommen. Und auch billiger sind. Ein Digitaler Volumen-Tomograph dieser Art kostet etwa 170 000 Euro. Damit hat er allerdings immer noch einen Preis, der den Einzug in jede Zahnarztpraxis verhindern wird. Doch der Patient kann für die Aufnahme an ein kieferchirurgisches Zentren überwiesen werden.
Abgesehen davon, dass ich Ihnen ein paar Ausdrucke mache, können sie in ungefähr zwei Wochen eine CD bekommen, auf der der Rohdatensatz drauf ist, plus ein kleines Programm, und mit dieser CD können sie dann auf jedem Rechner, der von der Leistungsfähigkeit ausreicht, ihren Datensatz selbst, wie wir das eben gerade auf dem Bildschirm gesehen haben, durchfliegen, durchgucken und alles machen damit, was sie möchten.
Künftig wird der Patient die CD gleich nach der Aufnahme mitnehmen können. Sein behandelnder Arzt braucht sie dann nur zu öffnen. Mit dem kleinen Standardprogramm auf jeder der Daten-CDs startet das Ansichtsprogramm automatisch. |
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Meilenstein in der Diagnostik |
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Computertomographie nur für Zähne erzeugt dreidimensionale Bilder
Ein völlig neues Diagnosegerät (Fachausdruck: Galileos Volumen Tomograph) ermöglicht Zahnärzten und Kieferchirurgen jetzt unerreichte Einblicke in die Kieferknochen ihrer Patienten. In der Mund-, Kiefer- Gesichtschirurgie in Schwabing (Dr. Dr. Stephan Roth) wurde jetzt das erste Gerät dieser Art in Süddeutschland installiert. Es ist eines von nur drei Geräten bundesweit. Außer in München steht diese Untersuchungsmöglichkeit bisher nur in den Universitätskliniken Köln und Berlin zur Verfügung. Der neue Apparat ist eine raffinierte Weiterentwicklung der herkömmlichen Computer-Tomographie. Eine Röntgenquelle, die jedoch zur Reduzierung der Strahlenbelastung mit einem neuartigen Röntgenkegel arbeitet, erstellt in nur 14 Sekunden 200 Einzelbilder der Zähne, des Kiefers und der Kieferhöhlen. Zum Vergleich: Eine herkömmliche CT-Untersuchung dauert 15 bis 30 Minuten. Die 200 Schnittbilder kann der Hochleistungsrechner zu einem dreidimensionalen Digital-Datensatz verarbeiten, aus dem sich nach der Untersuchung auf dem Monitor jede beliebige 3-D-Ansicht des Kiefers in jeder beliebigen Ebene rekonstruieren lässt. Der Arzt erhält dadurch phantastische 3-D-Einblicke in Regionen und aus Blickwinkeln, die mit der herkömmlichen zweidimensionalen Röntgentechnik nicht möglich waren. Etwa 20 Prozent aller pathologischen Befunde im Zahn-, Mund und Kieferbereich konnten sind mit der bisherigen 2-D-Röntgentechnik kaum oder gar nicht zu erkennen. Haupt-Einsatzgebiete sind die Planung und das sichere und millimetergenaue Einsetzen von Implantaten, die Entfernung von Weisheitszähnen, Wurzelspitzenresektionen und die Suche nach Entzündungsherden. Besonderer Vorteil: Die Strahlenbelastung des Patienten liegt 80 Prozent niedriger als bei der herkömmlichen Computertomographie (CT) und damit nicht höher als eine normale Röntgen-Panoramaaufnahme. Weiterer Vorteil: das gerät kann in der kieferchirurgischen Praxis eingesetzt und bedient werden. Der Zahnarzt oder Kieferchirurg kann es selbst bedienen und muss den Patienten nicht mehr in eine radiologische Klinik oder Röntgen-Fachpraxis überweisen. Die Untersuchungskosten für den Patienten liegen mit etwa 250 Euro ebenfalls deutlich niedriger als bei herkömmlichen CT-Untersuchungen |
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3-D-Computer macht Zähne und Kiefer durchsichtig Das sind die wichtigsten Einsatzmöglichkeiten der neuen Digital-Volumen-Tomographie:
1. Zahnimplantate (Planung und Vorbereitung der Implantat-Versorgung)
Bei der Versorgung mit Implantaten kommt es entscheidend darauf an, dass genügend Knochensubstanz im Kiefer vorhanden ist, um die Implantate fest zu verankern. Dabei kommt es auf jeden Millimeter an. Da gerade ältere Patienten häufig durch natürliche Abbauvorgänge und Osteoporose Kieferknochensubstanz verloren haben, dient eine CT-Untersuchung der idealen Vorbereitung zur Implantation. Die bisherige Röntgentechnik liefert dazu längst nicht immer ausreichende Befunde. Bei etwa 80 Prozent aller Implantationen ist eine Computer-Tomographie nach Ansicht vieler Experten nahezu unverzichtbar, um wirklich optimale Ergebnisse zu erzielen. Sie zeigt genau, wo wie viel Knochensubstanz zur Verfügung steht, wo die Nerven verlaufen und an welchen Stellen wie viel Abstand zur Kieferhöhle besteht.
2. Weisheitszahn-Entfernung
Etwa jeder fünfte Weisheitszahn steht mit seiner Wurzel in direktem Kontakt mit dem unteren Alveolar- Nerv, der im Kiefer verläuft und für das Gefühl in der Unterlippe zuständig ist. Wird ein solcher Weisheitszahn entfernt bzw. gezogen, gehört die Verletzung des Alveolar-Nerven zu den häufigsten Komplikationen. Die Unterlippe bliebe dann taub und gefühllos. Deshalb sollte jeder Zahnarzt vor dem Eingriff ein Röntgenbild machen, um festzustellen, ob die Wurzel mit dem Nerv Kontakt hat. Daraus ergibt sich die jeweils optimale Op-Technik. Die herkömmliche Röntgentechnik in der Zahnarztpraxis war dazu jedoch häufig nicht in der Lage und konnte oft nur vage Hinweise liefern. Der Patient musste dann zur weiteren Abklärung an einen Radiologen zur herkömmlichen Computer-Tomographie mit großer Strahlenbelastung und erheblichem Zeitaufwand überweisen werden. Der Volumen-Tomograph macht diese wichtige Untersuchung einfacher, schneller und sicherer.
3. Wurzelspitzen-Resektionen
Soll eine Wurzelspitze entfernt werden, um den (dann toten) Zahn zu erhalten, sollte der Zahnarzt bzw. Kieferchirurg genau wissen, ob die Wurzelspitze in direktem Kontakt mit den im Kiefer verlaufenden Ästen des Trigeminus-Nervs steht oder nicht. Denn ist das der fall, muss die Wurzelspitze mit einer besonderen OP-Technik vorsichtig in kleine Teile zerlegt und einzeln entfernt werden. Die Galileos-Volumen- Tomographie macht den Verlauf der Nerven im Kiefer und im Bereich der Zahnwurzeln farbig sichtbar.
4. Unklare Zahnschmerzen / Herdsuche
Mit der dreidimensionalen Volumen-Tomographie lassen sich Ursachen für Zahnschmerzen wie zum Beispiel Entzündungsherde erkennen, die den bisherigen Untersuchungstechniken verborgen blieben. Die Folge waren unnötige Zahnentfernungen. Beispielsweise konnten Wurzelreste im Kiefer nach vorangegangenen Operationen so ungünstig hinter einer anderen Zahnwurzel liegen, so dass sie für die herkömmliche Röntgentechniken nahezu unsichtbar blieben. Bei Backenzähnen mit drei Wurzeln konnten sich kleine Zysten (mit Flüssigkeit gefüllte Gewebeblasen) im Röntgenschatten hinter einer benachbarten Zahnwurzel verstecken. Mit der Volumen-Tomographie kann der Zahnarzt Wurzelreste und Zysten genau lokalisieren und gezielt und vor allem zahnerhaltend entfernen.
5. Parodontose
Bei Parodontose kommt es häufig unter dem Zahnfleisch zum Abbau von Kieferknochen-Substanz. Dadurch werden die Zähne locker. Die Volumen-Tomographie kann genau messen, wie viel Knochen schon verloren gegangen ist. Daraus lässt sich eine gezielte Behandlung einleiten. Der Zahnarzt erkennt, ob es noch Sinn hat, den Zahn zu erhalten oder ob er möglicherweise entfernt werden muss. Er kann z. B. mit Knochenersatzmaterial den Kieferknochen wieder aufbauen. Die Volumen-CT-Untersuchung zeigt dabei, welches und wie viel Ersatzmaterial nötig ist. Alle hier beschriebenen Einsatzmöglichkeiten lassen sich in der Regel mit einer einzigen, besonders strahlenarmen und völlig schmerzlosen 14-Sekunden-Untersuchung durchführen.
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